Himmelfahrt und Pfingsten liegen zehn Tage auseinander und richten sich beide nach dem Osterdatum. Beide fallen in eine Zeit, in der das Wetter meist schon stimmt und die Schulferien noch nicht begonnen haben – das ist der Grund, warum an diesen Wochenenden alles unterwegs ist.

Was diese Wochenenden ausmacht

  • Hohe Auslastung. Auf vielen Plätzen sind es die vollsten Tage des Frühjahrs.
  • Kurze Aufenthalte. Drei bis vier Nächte, viele Anreisen am selben Nachmittag.
  • Gemischtes Publikum. An Himmelfahrt sind auch Gruppen unterwegs, die keine Familien sind – das verändert die Stimmung an manchen Plätzen deutlich.
  • Zwei Feiertage in einer Woche bedeuten eingeschränkte Einkaufsmöglichkeiten. Wer auf dem Land unterwegs ist, plant den Einkauf vor.

Was man vorher klärt

  1. Früh buchen. Diese Termine sind auf gefragten Plätzen Monate vorher vergeben.
  2. Mindestaufenthalt. Viele Plätze verlangen an verlängerten Wochenenden eine Mindestzahl von Nächten. Das steht in den Buchungsbedingungen.
  3. Ruhe oder Betrieb. Wer einen ruhigen Platz sucht, fragt nach, wie der Platz mit Gruppen umgeht. Familienplätze regeln das meist über die Platzordnung und über getrennte Bereiche.
  4. Anreisezeit. An diesen Wochenenden ist die Rezeption der Engpass, nicht die Straße. Früh anreisen zahlt sich aus, siehe Anreise mit Kindern planen.

Der Vorteil, den man sich nehmen kann

Beide Wochenenden liegen im Frühsommer und damit in der besten Zeit für alles, was draußen stattfindet: Radfahren auf dem Elberadweg, Wandern in der Colbitz-Letzlinger Heide, lange Abende ohne Hitze. Wer den Andrang auf dem Platz akzeptiert, bekommt eine Jahreszeit, die im Juli so nicht mehr da ist.

Die Alternative

Wer die Wahl hat, fährt eine Woche vorher oder nachher. Dieselbe Jahreszeit, dasselbe Wetter, halb so viele Menschen – siehe Ferienzeiten und Brückentage. Das ist die einfachste und am seltensten genutzte Antwort auf die Frage, wie man volle Wochenenden plant.

Woher wir das wissen

Die Anfragen für diese Termine erreichen uns im Winter, die Absagen im Frühjahr. Wer im April anruft, bekommt in der Regel nur noch die Antwort, dass eine Woche später frei ist – und wer sie annimmt, ist meistens zufriedener.