Kurz-Fakten

  • Enthält Akku, Wechselrichter, Laderegler und Anschlüsse in einem Gerät
  • Kapazität in Wattstunden angegeben – vergleichbar unabhängig von der Spannung
  • Wird über Netzteil, Kfz-Anschluss oder Solarmodul geladen
  • Für Zeltcamping die einzige praktikable Lösung ohne feste Installation
  • Auch hier gilt: Geräte mit Heizwirkung leeren sie in Minuten

Bedeutung in der Praxis

Für Zeltende ist die Powerstation die Antwort auf ein Problem, das früher keine hatte. Handys, Kopflampen, eine Kühlbox, das Tablet für den Regennachmittag – das alles braucht Strom, und Stromsäulen sind auf Zeltwiesen nicht überall. Eine Powerstation im Vorzelt löst das ohne Installation und lässt sich zwischen Zelt, Auto und Zuhause bewegen.

Bei der Größenwahl lohnt Ehrlichkeit über den Zweck. Für Laden, Licht und eine kleine Kühlbox über ein Wochenende reichen kleine Geräte. Wer eine Kompressorkühlbox eine Woche lang betreiben will, braucht deutlich mehr – und dann meist ein Solarmodul dazu, weil sonst nach zwei Tagen Schluss ist.

Zwei praktische Punkte: Powerstations mögen keine Hitze, ein Platz in der prallen Sonne ist der falsche. Und beim Laden über den Zwölf-Volt-Anschluss des Autos fließt weniger Strom, als viele erwarten – eine Autofahrt von einer Stunde füllt keinen großen Speicher.

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