Kurz-Fakten
- Elektrisch betriebener Verdichter, kein Gasbetrieb möglich
- Kühlleistung bleibt auch bei hohen Außentemperaturen stabil
- Verträgt Schräglage und braucht keine waagerechte Aufstellung
- Läuft getaktet und ist dabei hörbar – anders als der geräuschlose Absorber
- Über den Tag sparsamer als ein Absorber im Zwölf-Volt-Betrieb, aber auf Strom angewiesen
Bedeutung in der Praxis
Die Entscheidung zwischen Absorber und Kompressor ist eine Entscheidung zwischen Gas und Strom. Wer ohne Landstrom steht und eine Gasflasche dabeihat, kommt mit einem Absorber wochenlang aus. Wer Solar auf dem Dach und eine ausreichend große Batterie hat, fährt mit einem Kompressor besser – vor allem im Hochsommer, wenn der Absorber an seine Grenze kommt und der Kompressor unbeeindruckt weiterkühlt.
Für Zeltcamping ist die Kompressorkühlbox inzwischen die übliche Lösung. Zusammen mit einer Powerstation und einem faltbaren Solarmodul hält sie Lebensmittel auch über eine Woche kalt, ohne dass eine Stromsäule in der Nähe sein muss. Das war vor wenigen Jahren noch anders.
Ein Hinweis zum Geräusch: Der Verdichter läuft in Intervallen und ist im Zelt oder in einem kleinen Fahrzeug nachts wahrnehmbar. Wer empfindlich schläft, stellt die Box möglichst weit vom Schlafplatz entfernt auf – und stellt die Temperatur nicht kälter, als sie sein muss, denn jedes Grad kostet Laufzeit.