Kurz-Fakten

  • Wandelt Gleichspannung der Batterie in Wechselspannung um, mit Verlusten von etwa zehn bis fünfzehn Prozent
  • Zwei Bauarten: modifizierter Sinus und reiner Sinus – Letzterer ist für empfindliche Geräte nötig
  • Geräte mit Heizwirkung – Wasserkocher, Föhn, Toaster – ziehen ein Vielfaches dessen, was Licht und Pumpe brauchen
  • Braucht eine ausreichend dimensionierte Verkabelung und eine eigene Absicherung
  • Läuft er im Leerlauf mit, verbraucht er dauerhaft Strom – deshalb ausschalten, wenn nicht gebraucht

Bedeutung in der Praxis

Die Rechnung, die alles erklärt: Ein Wasserkocher mit 2.000 Watt zieht aus einer Zwölf-Volt-Batterie über 160 Ampere. Fünf Minuten Betrieb entsprechen damit einem erheblichen Teil dessen, was eine übliche Aufbaubatterie überhaupt hergibt. Deshalb kocht man auf dem Campingplatz mit Gas und nicht mit dem Wechselrichter – und deshalb sind kleine Wechselrichter für Laptop, Ladegeräte und Kamerazubehör oft die sinnvollere Anschaffung als große.

Beim Sinus lohnt eine Unterscheidung: Ein modifizierter Sinus reicht für einfache Geräte, kann aber bei Netzteilen, medizinischen Geräten und Elektronik mit Motorsteuerung zu Brummen, Erwärmung oder Ausfällen führen. Wer Unsicherheit hat, nimmt reinen Sinus – der Aufpreis ist überschaubar.

Einbau und Absicherung gehören in eine Fachwerkstatt. Ein Wechselrichter zieht auf der Zwölf-Volt-Seite sehr hohe Ströme; zu dünne Kabel sind hier keine Leistungsfrage, sondern ein Brandrisiko.

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