Kurz-Fakten

  • Kühlt über einen beheizten Absorptionskreislauf statt über einen Kompressor
  • Drei Betriebsarten: Gas, 230 Volt Netzstrom, 12 Volt – Letzteres nur sinnvoll während der Fahrt
  • Braucht eine annähernd waagerechte Aufstellung, sonst sinkt die Kühlleistung
  • Die Kühlleistung fällt bei hohen Außentemperaturen deutlich ab
  • Die Lüftungsgitter außen müssen frei bleiben; ohne Luftzug arbeitet er kaum

Bedeutung in der Praxis

Der Zwölf-Volt-Betrieb ist ein Fahrbetrieb, kein Standbetrieb. Er zieht so viel Strom, dass er die Aufbaubatterie in wenigen Stunden leert – gedacht ist er dafür, dass die Lichtmaschine während der Fahrt liefert. Wer auf dem Platz steht, schaltet auf Gas oder Landstrom. Das ist der häufigste Bedienfehler und die häufigste Ursache für eine leere Batterie am zweiten Tag.

Der zweite Punkt betrifft heiße Tage. Ein Absorber kämpft ab etwa dreißig Grad Außentemperatur spürbar, besonders wenn die Sonne auf die Fahrzeugseite mit den Lüftungsgittern scheint. Was hilft: Schattenseite wählen, Gitter frei halten, den Kühlschrank am Vorabend vorkühlen und Getränke nicht warm einräumen. Manche Fahrzeuge haben nachrüstbare Lüfter am Kühlaggregat, die bei Hitze deutlich helfen.

Zur Waagerechten: Ein Absorber ohne Kompressor arbeitet mit Schwerkraft im Kreislauf. Steht das Fahrzeug schief, funktioniert der Kreislauf schlechter, und dauerhaft starke Schräglage kann das Aggregat beschädigen. Auffahrkeile sind hier keine Komfortfrage.

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