Die große Familienpackliste mit über hundert Positionen ist für längere Reisen gedacht, siehe Camping-Packliste für Familien. Für ein Wochenende ist sie zu viel. Was wirklich mitmuss, passt auf eine Seite.
Schlafen
Zelt mit Heringen, Abspannleinen und Zeltunterlage
Isomatte oder Luftbett pro Person, Pumpe nicht vergessen
Schlafsack oder Decke, passend zur Nachttemperatur
Kopfkissen – ein Kleidersack als Behelf reicht für eine Nacht, nicht für drei
Gummihammer und ein paar Ersatzheringe
Essen
Kocher mit Kartusche oder Gas, Feuerzeug
Ein Topf, eine Pfanne, ein Brett, ein scharfes Messer
Teller, Becher, Besteck pro Person
Spülschüssel, Spülmittel, Lappen, Geschirrtuch
Kühlbox mit Akkus, Wasserkanister
Vorbereitete Mahlzeiten für den ersten Abend – der Tag, an dem niemand kochen will
Müllbeutel
Kleidung und Körper
Wechselkleidung für zwei Tage, plus ein zusätzliches Set für Kinder
Regenjacke und feste Schuhe, unabhängig von der Vorhersage
Warme Schicht für den Abend – auch im Hochsommer
Badesachen, Handtücher, Badeschuhe
Waschzeug, Sonnenschutz, Reiseapotheke
Licht und Kleinkram
Stirnlampe pro Person und eine Laterne für den Tisch
Powerbank, Ladekabel
Spannungsprüfer und Verlängerung nur bei Landstromplatz
Wäscheleine, Klammern, Gaffaband
Buchung, Ausweise, Bargeld für Automaten
Was regelmäßig unnötig mitfährt
Zu viel Kleidung. Für zwei Nächte braucht niemand fünf Oberteile.
Der große Grill. Für ein Wochenende reicht der Kocher, und viele Plätze haben eigene Grillstellen.
Campingmöbel für sechs, wenn vier fahren.
Spielzeug in Kisten. Kinder brauchen auf einem Platz erstaunlich wenig davon, siehe Spiele ohne Material.
Vorräte für eine Woche. Es gibt Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung.
Die drei Dinge, die am häufigsten fehlen
Nach unserer Beobachtung sind es immer dieselben: ein Gummihammer, eine zweite Lampe und Müllbeutel. Alle drei kosten wenig und sind vor Ort schwer zu bekommen.
Woher wir das wissen
Die Sachen, die auf dem Platz ausgeliehen werden, sind über die Jahre erstaunlich konstant: Hammer, Licht, Flaschenöffner. Was niemand fragt, sind Kleidung und Spielzeug – davon ist immer genug da.
Häufige Fragen
Was braucht man für zwei Nächte im Zelt wirklich?
Schlafausrüstung mit ausreichender Isolierung nach unten, einen Kocher mit Grundgeschirr, Wechselkleidung für zwei Tage, Regenschutz, Licht und Müllbeutel. Alles Weitere ist Komfort.
Braucht man einen eigenen Grill?
Für ein Wochenende meist nicht. Viele Plätze haben Grillstellen, und für zwei Abende reicht der Kocher – der große Grill kostet Platz im Auto.
Wie viel Kleidung nimmt man für Kinder mit?
Für zwei Nächte zwei Sets plus ein zusätzliches Reserveset. Nasse Sachen sind der eigentliche Grund für Reserve, nicht die Anzahl der Tage.
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Über den Autor
Alexander MüllerHerausgeber von Familien.Camp Wissen und SEO-Berater
Alexander Müller gibt Familien.Camp Wissen heraus und schreibt derzeit alle Beiträge des Portals. Er betreibt SEO NW in Bertingen – derselbe Ort, an dem seit 1996 der Familien-Campingplatz liegt. Fachlich kommt er aus der Suchmaschinenoptimierung; was er über Camping, Elbtal und Altmark schreibt, stammt aus der Nachbarschaft und aus Gesprächen mit dem Platzteam.