Kurz-Fakten

  • Bezieht sich auf die Fläche, nicht auf die Anzahl der Personen
  • Abhängig von Größe, Lage und Ausstattung des Standplatzes
  • Auf nicht parzellierten Plätzen oft ein Einheitspreis statt einer Staffelung nach Quadratmetern
  • Vorzelt, zweites Fahrzeug und Anhänger können eigene Positionen sein
  • Saisonal gestaffelt: Vorsaison, Hauptsaison und Nachsaison haben unterschiedliche Sätze

Bedeutung in der Praxis

Die Standgebühr sagt, was der Boden kostet – nicht, was der Urlaub kostet. In den meisten Preislisten steht sie ganz oben, gefolgt von den Personenpreisen und den Nebenkosten. Erst die Summe ergibt den Betrag, der am Ende an der Rezeption fällig wird.

Die Staffelung nach Stellplatzart ist der Punkt, an dem sich Plätze unterscheiden. Wo parzelliert wird, gibt es meist mehrere Kategorien nach Quadratmetern und Ausstattung – Wiesenplatz, Standardplatz, Komfortstellplatz mit eigenem Wasseranschluss. Wo nicht parzelliert wird, entfällt diese Staffelung häufig ganz, dafür ist die Platzwahl freier und das Ergebnis weniger planbar.

Zwei Positionen werden oft übersehen. Das Vorzelt zählt auf manchen Plätzen als eigene Fläche und kostet extra. Und das zweite Fahrzeug – etwa das Auto neben dem Wohnmobil oder der Anhänger für die Fahrräder – steht selten kostenfrei auf dem Standplatz. Beides klärt eine kurze Nachfrage vor der Buchung.

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