Kurz-Fakten

  • Typische Positionen: Strom, Dusche, Kurtaxe, Müllpauschale, Hund, Waschmaschine, Endreinigung
  • Strom wird entweder pauschal je Nacht oder nach Zählerstand in Kilowattstunden abgerechnet
  • Die Kurtaxe ist eine kommunale Abgabe und keine Leistung des Platzes
  • Duschen sind teils im Preis enthalten, teils münz- oder chipbetrieben
  • Verbrauchsabrechnung lohnt bei kurzen Aufenthalten, Pauschalen eher bei langen

Bedeutung in der Praxis

Der Grundpreis ist selten der Endpreis. Zwei Plätze mit demselben Nachtpreis können sich im Endbetrag deutlich unterscheiden – der eine rechnet Strom nach Zähler ab und nimmt für die Dusche nichts, der andere hat eine Strompauschale und Münzduschen. Wer vergleicht, rechnet deshalb für den eigenen Fall durch: Anzahl der Nächte, Personen, Kinder, Hund, Stromverbrauch.

Beim Strom ist die Abrechnungsart der größte Hebel. Wer nur Licht und Kühlschrank betreibt, fährt mit Zählerabrechnung meist günstiger. Wer im Vorzelt heizt, mit Klimaanlage arbeitet oder ein Elektrofahrzeug lädt, sollte die Pauschale prüfen – und vor allem klären, ob Laden am Stellplatz überhaupt zulässig ist. Viele Plätze schließen das ausdrücklich aus, weil die Stellplatzverteilung nicht dafür ausgelegt ist.

Kinderermäßigungen sind der Punkt, an dem Familienpreise auseinandergehen. Üblich sind Altersstufen mit unterschiedlichen Sätzen und ein Freialter für die Kleinsten. Die Staffelung steht in der Preisliste des Platzes, und sie ist von Platz zu Platz verschieden – hier stehen bewusst keine Beträge, weil sie veralten.

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