Kurz-Fakten
- Standardmaße liegen meist bei etwa 60 mal 120 Zentimetern
- Die beiliegende Einlegematte ist dünn; Zusatzmatratzen müssen exakt passen, damit keine Lücke zum Rand entsteht
- Nichts Weiches, Loses und Gepolstertes ins Bett eines Säuglings – keine Kissen, Decken, Nestchen oder Kuscheltiere
- Im Zelt gehört unter das Reisebett eine Isolierung, weil Bodenkälte durch den dünnen Boden zieht
- Packmaß und Gewicht unterscheiden sich stark, das ist bei Zeltcamping das Hauptkriterium
Bedeutung in der Praxis
Die Lücke ist das Thema. Wer eine Zusatzmatratze kauft, kauft sie passgenau für das jeweilige Modell. Entsteht zwischen Matratze und Stoffwand ein Spalt, ist genau das die Gefahr, die das Bett eigentlich ausschließen soll. Dasselbe gilt für zusammengerollte Decken als Unterlage – sie verrutschen.
Im Zelt kommt die Kälte dazu. Der Boden eines Reisebetts ist dünn und liegt tief; ohne Isomatte oder Schaumstoffplatte darunter zieht die Bodenkälte durch. Wer mit Kleinkind zeltet, plant diese Schicht von vornherein ein – sie wiegt fast nichts und entscheidet über die Nacht.
Für alles zu sicherem Babyschlaf ist die Kinderarztpraxis die zuständige Stelle, nicht ein Campinglexikon. Die geltenden Empfehlungen zu Schlafposition, Raumtemperatur und Bettausstattung gelten im Urlaub unverändert weiter.
Viele Plätze verleihen Reisebetten für Mietunterkünfte, teils gegen Gebühr. Eine Anfrage vor der Buchung spart Kofferraum – ob eines verfügbar ist, sagt die Rezeption.