Kurz-Fakten

  • Ortsfest gebaut, im Unterschied zum versetzbaren Mobilheim
  • Ausstattungsspanne von der Schlafhütte ohne Wasser bis zum Haus mit Bad und Küche
  • Wird als Mietunterkunft vergeben, meist mit Mindestaufenthalt und Endreinigung
  • Bettwäsche und Handtücher sind je nach Platz enthalten oder zubuchbar
  • Anreise- und Abreisezeiten weichen oft von denen der Stellplätze ab

Bedeutung in der Praxis

Der praktische Unterschied zum Mobilheim ist geringer als der bauliche. Für Gäste zählt vor allem, was drin ist: Gibt es ein eigenes Bad oder wird das Sanitärgebäude mitgenutzt, gibt es eine Küche oder nur eine Kochstelle, wie viele feste Schlafplätze hat das Haus. Diese Angaben stehen in der Beschreibung des Platzes und unterscheiden sich stark.

Als Einstieg funktioniert das Ferienhaus gut, weil es die Ausrüstungsfrage überspringt. Wer wissen will, ob Campingurlaub zur Familie passt, muss dafür nicht erst Zelt, Schlafsäcke und Kocher anschaffen. Der Platz, das Miteinander und die Kinderfreiheit sind dieselben – nur das Aufbauen entfällt.

Eine verbreitete Bauform ist das Naturstammhaus: ein Haus aus ganzen, entrindeten Stämmen statt aus Kanthölzern oder Platten. Es riecht nach Holz, arbeitet mit dem Wetter und braucht mehr Pflege als eine Fertighütte – dafür ist es auch nach Jahren noch das, wofür man gekommen ist. Auf dem Familien-Campingplatz Bertingen stehen Ferienhäuser dieser Bauart, dazu Holztipis und Glampingzelte als weitere Mietunterkünfte.

Zwei Punkte gehören zur Buchung: der Mindestaufenthalt, der in der Hauptsaison bei Mietunterkünften oft länger ist als beim Stellplatz, und die Endreinigung, die meist als eigene Position abgerechnet wird.

Für Kinder: Ein kleines Holzhaus auf dem Campingplatz, in dem man schlafen kann – Zelt aufbauen muss man dafür nicht.

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