Kurz-Fakten

  • Angegeben als Länge mal Durchmesser oder als Volumen in Litern
  • Bezieht sich auf komprimiertes Packen – im Alltag fällt es meist größer aus
  • Kompressionssäcke verkleinern das Packmaß, dürfen aber nicht zur Lagerung dienen
  • Bei Wohnmobilen zählt zusätzlich die Zuladung, nicht nur der Stauraum
  • Ein kleines Packmaß erkauft man in aller Regel mit höherem Preis oder geringerer Robustheit

Bedeutung in der Praxis

Für Campingplatzurlaub mit dem Auto ist das Packmaß die weniger wichtige Größe – aber nicht die unwichtige. Wer eine Familie, Fahrräder, Bollerwagen und Vorzelt unterbringt, stößt an eine Grenze, und die ist meist Volumen und nicht Gewicht. Bei Wohnmobilen kehrt sich das um: Dort ist die zulässige Zuladung fast immer zuerst erschöpft.

Ein Hinweis, der Ausrüstung erhält: Kompressionssäcke sind Transporthilfen, keine Lagerbehälter. Schlafsäcke und selbstaufblasende Matten verlieren dauerhaft an Bauschkraft, wenn sie monatelang zusammengepresst liegen. Zu Hause gehören sie locker in einen großen Sack oder aufgehängt in den Schrank – der Unterschied zeigt sich nach drei Jahren deutlich.

Beim Vergleich zweier Produkte lohnt der Blick auf Gewicht und Packmaß zusammen. Zwei Zelte mit demselben Gewicht können sich im Volumen erheblich unterscheiden, je nachdem, ob das Gestänge kurz teilbar ist und ob der Boden separat gepackt werden kann.

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