Kurz-Fakten

  • Kein geschützter Begriff, keine einheitliche Definition
  • Meist unbefestigte Wiesen- oder Waldflächen, häufig nicht parzelliert
  • Geringere Bebauungsdichte, weniger Animation, weniger Technik
  • Häufig in oder nahe an Schutzgebieten, mit entsprechenden Auflagen
  • Bei Regen deutlich anspruchsvoller als ein befestigter Platz

Bedeutung in der Praxis

Praktisch heißt Naturcamping vor allem: Man steht auf gewachsenem Boden. Das ist der Reiz und zugleich die Einschränkung – ein Wiesenplatz nach drei Regentagen ist ein anderer Platz als bei Sonne, und schwere Gespanne kommen dort an ihre Grenze.

Weil der Begriff nicht geschützt ist, lohnt der Blick auf die konkreten Angaben: Ist der Platz parzelliert? Gibt es befestigte Zufahrten? Wie viele Stellplätze auf welcher Fläche? Daraus ergibt sich mehr als aus dem Wort.

Für Kinder: Hier steht das Zelt auf Wiese oder Waldboden, nicht auf einem abgesteckten Viereck mit Nummer.

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