Campingplatz Ein Campingplatz ist ein genehmigter Betrieb, auf dem Gäste mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil gegen Entgelt übernachten. Kennzeichnend sind die dauerhafte Infrastruktur – Sanitärgebäude, Wasser, Strom, Abfallentsorgung – und eine Platzordnung, die Bestandteil des Vertrags wird. Er ist auf mehrtägige Aufenthalte ausgelegt, im Unterschied zum Wohnmobilstellplatz.
Kurz-Fakten
Genehmigungspflichtiger Betrieb nach Bauordnungs- und Landesrecht
Sanitärgebäude, Ver- und Entsorgung, meist Rezeption
Platzordnung ist Vertragsbestandteil der Buchung
Abrechnung nach Personen, Fahrzeug und Nebenkosten
Auf Aufenthalt ausgelegt, nicht auf Übernachtung im Durchgangsverkehr
Bedeutung in der Praxis
Der Begriff sagt wenig über den Charakter aus. Zwischen einem Wiesenplatz mit dreißig Stellplätzen und einem Ferienpark mit Poollandschaft liegt praktisch alles, und beide heißen Campingplatz. Wer bucht, achtet deshalb weniger auf das Wort als auf die konkreten Angaben: Parzellierung, Belegung, Sanitärausstattung, Angebot für Kinder.
Die verwandten Begriffe grenzen ihn nach unten und oben ab: Der Wohnmobilstellplatz hat weniger Infrastruktur und ist für kurze Aufenthalte gedacht, das Campingresort mehr davon.
Alexander Müller gibt Familien.Camp Wissen heraus und schreibt derzeit alle Beiträge des Portals. Er betreibt SEO NW in Bertingen – derselbe Ort, an dem seit 1996 der Familien-Campingplatz liegt. Fachlich kommt er aus der Suchmaschinenoptimierung; was er über Camping, Elbtal und Altmark schreibt, stammt aus der Nachbarschaft und aus Gesprächen mit dem Platzteam.