Kurz-Fakten

  • Beginnt in der Regel nach den Sommerferien und endet mit dem Saisonschluss des Platzes
  • Niedrigere Sätze bei Standgebühr und Nebenkosten als in der Hauptsaison
  • Angebote wie Animation, Kiosk, Brötchenservice und Restaurant sind oft eingeschränkt
  • Der Wasserverbrauch im Fahrzeug steigt, weil geheizt wird – Gasvorrat prüfen
  • Nächte werden deutlich kühler, während die Tage noch warm sein können

Bedeutung in der Praxis

Für Familien mit Kindern unter dem Schulalter ist die Nachsaison die interessanteste Zeit im Jahr. Der Platz ist ruhiger, die Wege sind frei, an den Sanitäranlagen steht niemand an, und der Preis liegt deutlich unter dem der Ferienwochen. Wer nicht an Schulferien gebunden ist, bekommt für weniger Geld mehr Platz.

Was man dafür mitbringt, ist Ausrüstung für den Temperaturunterschied. Im September kann der Tag zwanzig Grad haben und die Nacht sechs. Das heißt: wärmerer Schlafsack oder zusätzliche Decke, eine Isomatte mit höherem R-Wert, warme Sachen für den Abend am Feuer – und im Fahrzeug ein Blick auf den Gasvorrat, weil Heizen ihn schneller leert als Kochen.

Und die Erwartung an den Betrieb sollte stimmen. Ein Platz, der in der Hauptsaison Programm für Kinder anbietet, tut das im Oktober meist nicht mehr. Das ist kein Mangel, sondern die Rechnung, die ein saisonaler Betrieb aufmachen muss – wer es vorher weiß, plant den Tag anders.

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