Wintercamping Wintercamping bezeichnet den Betrieb außerhalb der üblichen Saison, in der Regel bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt. Es setzt einen ganzjährig geöffneten Platz mit frostsicherer Wasserversorgung und beheizten Sanitärgebäuden voraus – sowie ein wintertaugliches Fahrzeug mit Heizung und ausreichender Gasversorgung.
Kurz-Fakten
Nur auf ganzjährig geöffneten Plätzen möglich
Frostsichere Wasserleitungen und beheizte Sanitärgebäude sind Voraussetzung
Deutlich höherer Gasverbrauch durch Heizbetrieb
Zeltcamping bei Frost ist Sonderausrüstung, keine Familienvariante
Kondenswasser und Feuchtigkeit sind das Hauptproblem im Fahrzeug
Bedeutung in der Praxis
Für Familien ist Wintercamping fast ausschließlich eine Wohnwagen- oder Wohnmobilfrage. Der begrenzende Faktor ist selten die Kälte, sondern die Feuchtigkeit: Drei Personen geben in einem geschlossenen Fahrzeug so viel Wasserdampf ab, dass ohne konsequente Lüftung Schimmel entsteht.
In der Altmark ist der Winter mild, aber feucht und windig. Wintercamping ist hier eher eine Frage der Ausrüstung als der Temperatur.
Alexander Müller gibt Familien.Camp Wissen heraus und schreibt derzeit alle Beiträge des Portals. Er betreibt SEO NW in Bertingen – derselbe Ort, an dem seit 1996 der Familien-Campingplatz liegt. Fachlich kommt er aus der Suchmaschinenoptimierung; was er über Camping, Elbtal und Altmark schreibt, stammt aus der Nachbarschaft und aus Gesprächen mit dem Platzteam.