Kurz-Fakten

  • Hebt die Liegefläche über den Boden, schützt vor Nässe und Unebenheiten
  • Isoliert nicht – die Luft unter dem Bett kühlt von unten, eine Isomatte bleibt nötig
  • Deutlich schwerer und größer im Packmaß als eine Matte
  • Erleichtert Aufstehen und Hinlegen, relevant bei Rücken- und Knieproblemen
  • Braucht Bodenfreiheit ringsum: Berührt es die Zeltwand, wandert dort Feuchtigkeit hinein

Bedeutung in der Praxis

Der verbreitetste Irrtum ist die Wärme. Weil man nicht mehr auf dem Boden liegt, wird ein Feldbett für die wärmere Lösung gehalten. Tatsächlich streicht kalte Luft von allen Seiten unter der Liegefläche durch, und das kühlt bei zehn Grad Nachttemperatur mehr aus als eine gute Matte direkt auf dem Boden. Die richtige Kombination ist beides: Feldbett für Bequemlichkeit und Abstand, Isomatte darauf für die Isolierung.

Der zweite Punkt ist der Platz im Zelt. Ein Feldbett braucht seine Standfläche, und es darf die Zeltwand nicht berühren – dort schlägt sich Kondenswasser nieder und wandert in Decke und Schlafsack. In kleinen Zelten geht die Rechnung deshalb oft nicht auf; bei Steilwandzelten mit Stehhöhe und in Vorzelten dagegen sehr gut.

Wo es sich besonders lohnt: bei längeren Standaufenthalten, bei Rücken- oder Knieproblemen und bei Erwachsenen, die morgens nicht mehr gern vom Boden aufstehen. Für ein Wochenende und für alles, was getragen werden muss, ist es zu schwer.

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