Beim ersten Mal packen fast alle die halbe Küche ein. Zwei Drittel davon fahren unbenutzt zurück.
Die Grundausstattung
Kochen
- Ein Kocher – zweiflammig, mit Gaskartusche oder kleiner Flasche
- Ein Topf mit Deckel, etwa vier Liter, dicker Boden
- Eine Pfanne, beschichtet
- Ein scharfes Messer – das wichtigste Einzelteil
- Ein Schneidbrett
- Ein Kochlöffel und ein Pfannenwender
- Dosenöffner und Flaschenöffner
Essen
- Je Person: Teller, tiefe Schüssel, Becher, Besteck
- Eine große Schüssel zum Anrichten
Spülen
- Zwei Schüsseln
- Spülmittel, Schwamm, zwei Geschirrtücher
Aufbewahren
- Zwei bis drei verschließbare Dosen
- Ein paar Klammern für offene Tüten
- Müllbeutel
Das ist alles. Mit dieser Liste lassen sich alle üblichen Campinggerichte kochen.
Die erste Erweiterung
Wenn die Grundausstattung steht und der Bedarf zeigt sich:
- Ein zweiter Topf – für Nudelwasser plus Sauce
- Espressokanne oder Handfilter
- Ein Beistelltisch für den Kocher
- Eine Kühlbox, wenn länger als zwei Nächte
- Grillzange und hitzefeste Handschuhe
Was regelmäßig unbenutzt mitfährt
Drei und mehr Töpfe, Küchenmaschinen jeder Art, Salatschleuder, ein zweites Schneidbrett, Servietten in Mengen, Gewürze über Salz, Pfeffer, Paprika und Brühe hinaus, Backutensilien.
Der Trick mit der Kiste
Alles, was nur beim Camping gebraucht wird, bleibt zwischen den Fahrten in einer Kiste im Keller. Vor der Abfahrt wandert die Kiste ins Auto, fertig. Der halbe Packstress entsteht dadurch, dass Campingausrüstung im Haushalt verteilt wird und jedes Mal neu zusammengesucht werden muss.
Für Familien
- Unzerbrechliches Geschirr – Melamin oder Emaille statt Keramik
- Becher mit Deckel für kleine Kinder
- Ein Kindermesser, wenn mitgeschnitten werden soll
- Eine Extraportion Klammern – Wäscheklammern sind das vielseitigste Teil in der Kiste
Woher wir das wissen
An der Rezeption wird nach genau vier Dingen gefragt: Flaschenöffner, Dosenöffner, Feuerzeug, Salz. Alle vier stehen auf jeder Liste und fehlen trotzdem.