Kurz-Fakten
- Aus durchlässigem Gewebe, damit Luft und Wasser an den Grasboden kommen
- Auf vielen Plätzen sind geschlossene Planen als Untergrund untersagt
- Wird an den Ecken mit Heringen oder Bodenankern gesichert, sonst wandert er
- Im nassen Zustand kann er zusammengefaltet transportiert und später getrocknet werden
- Ersetzt keine Isolierung – er wärmt Fußsohlen, nicht den Schlafplatz
Bedeutung in der Praxis
Die Durchlässigkeit ist keine Komforteigenschaft, sondern eine Platzregel. Unter einer geschlossenen Plane bekommt Gras weder Licht noch Luft und ist nach einer Woche gelb, nach zwei Wochen tot. Plätze, die auf ihre Wiesen achten, schreiben deshalb offenes Gewebe vor – das ist derselbe Grund, aus dem Bierzeltgarnituren und Poolplanen dort ungern gesehen werden.
Der praktische Nutzen liegt beim Sand. Auf einem Platz mit Badeteich und Wald wandert Sand mit jedem Barfußgang ins Zelt. Ein Teppich hält das Gröbste, lässt sich ausschütteln und ersetzt das tägliche Auskehren des Innenzelts.
Zwei Handgriffe machen den Unterschied: Ecken mit Heringen sichern, damit er bei Wind nicht aufweht – und ihn vor der Abreise auch dann trocknen, wenn er zusammengefaltet ins Auto muss. Nasses Gewebe im Kofferraum riecht nach zwei Tagen deutlich.