Kurz-Fakten
- Bedienung über Chip, Transponderkarte oder Code, ausgegeben beim Check-in
- Häufig gegen Pfand, das bei der Rückgabe erstattet wird
- Viele Plätze sperren die Schranke während der Nachtruhe ganz
- Besucher und Tagesgäste parken meist außerhalb der Schranke
- Anlieferung und Ver- und Entsorgung liegen oft bewusst vor der Schranke
Bedeutung in der Praxis
Die Schranke ist weniger eine Sicherheits- als eine Ruhemaßnahme. Sie sorgt dafür, dass kein Durchgangsverkehr entsteht und dass Kinder auf den Wegen mit wenigen, langsam fahrenden Fahrzeugen rechnen müssen statt mit beliebigen. Auf Plätzen, die nachts komplett sperren, heißt das auch: Wer spät aus dem Restaurant oder von einer Veranstaltung zurückkommt, stellt das Auto außen ab und geht die letzten Meter.
Praktisch relevant ist die Frage, was vor der Schranke liegt. Auf vielen Plätzen sind das der Müllplatz, der Besucherparkplatz und teils die Entsorgungsstation. Beim Familien-Campingplatz Bertingen liegt die zentrale Müllentsorgung vor der Schranke – und auf dem Platz selbst stehen bewusst keine Mülleimer, damit Abfall dort landet, wo er getrennt werden kann.
Für die Anreise heißt das: Der Chip kommt an der Rezeption, nicht an der Schranke. Wer außerhalb der Rezeptionszeiten ankommt, klärt vorher, wie die Zufahrt dann funktioniert – das ist die häufigste vermeidbare Verzögerung bei später Anreise.