Kurz-Fakten
- Duschen sind entweder im Preis enthalten oder münz- beziehungsweise chipbetrieben
- Familienfreundliche Merkmale: Wickeltisch, Kinderwaschbecken, Familienkabine, Babybadewanne
- Ein Spülhaus für Geschirr ist meist eine eigene Einrichtung neben dem Sanitärgebäude
- Die Entfernung vom Stellplatz zum Gebäude ist bei kleinen Kindern und nachts das entscheidende Kriterium
- Auf größeren Plätzen gibt es mehrere Gebäude mit unterschiedlicher Ausstattung
Bedeutung in der Praxis
Die nützlichste Frage vor der Buchung lautet nicht „wie modern“, sondern „wie weit“. Ein tadelloses Gebäude in vierhundert Metern Entfernung ist mit einem dreijährigen Kind um zwei Uhr nachts das schlechtere Angebot als eine einfachere Anlage nebenan. Auf Plätzen mit mehreren Gebäuden lohnt deshalb die Nachfrage, welche Wiese zu welcher Anlage gehört.
Der zweite Punkt ist die Aufteilung. Neuere Anlagen trennen Toiletten und Waschräume voneinander und setzen Duschen in eigene Bereiche oder nach draußen – das entzerrt die Morgenspitze, verteilt sich aber auf mehrere Wege. Auf dem Familien-Campingplatz Bertingen ist es genau so gelöst: ein großes Sanitärgebäude mit getrennten Toiletten und Waschgelegenheiten, dazu überdachte Holzduschen im Freien, ein Duschcontainer mit richtigen Wannen für Familien mit Kleinkindern und ein Sanitärcontainer an anderer Stelle des Platzes. Das Spülhaus hat einen Wickeltisch und einen Gemeinschaftskühlschrank.
Was in Bewertungen zählt, ist selten die Ausstattung und fast immer die Reinigungsfrequenz. Mehrfach täglich ist auf einem gut geführten Platz der Normalfall, und er ist an Details erkennbar – volle Seifenspender, trockene Böden am Nachmittag, funktionierende Haken an den Türen.
Für Kinder: Das Haus mit den Waschbecken und Toiletten. Wo es steht und wie man nachts hinkommt, schaut man sich am besten gleich am ersten Abend an.