Kurz-Fakten

  • Sinnvoll, sobald das Kind mit beiden Fußsohlen flach auf dem Boden steht, wenn es auf dem Sattel sitzt
  • Ohne Pedale und Kette, deshalb sehr leicht und wartungsarm
  • Luftbereifung rollt auf Schotter und Waldweg deutlich besser als Schaumreifen
  • Helm gehört dazu – beim Klettern kommt er ab, beim Fahren auf
  • Auf dem Platz gilt Schrittgeschwindigkeit auch für Kinderfahrzeuge, und Fahren nach Einbruch der Dunkelheit ist vielerorts eingeschränkt

Bedeutung in der Praxis

Das Laufrad lehrt das Gleichgewicht, nicht das Treten. Genau deshalb funktioniert der Übergang zum Fahrrad danach so gut – der schwierige Teil ist bereits gelernt. Stützräder üben das Gegenteil, nämlich das Fahren ohne Balance, und müssen später wieder abtrainiert werden.

Auf dem Campingplatz ist der Untergrund die entscheidende Frage. Auf den befestigten Hauptwegen ist ein Laufrad ideal, auf hoher Wiese, in Sand und im weichen Waldboden bleibt es stecken und wird geschoben. Ein Blick auf den Lageplan oder eine Frage an der Rezeption klärt vor der Anreise, ob sich das Mitnehmen lohnt.

Zwei Regeln, die auf jedem Platz gelten: Schrittgeschwindigkeit, auch für Kinder – und Abstand zu Stellplätzen, Abspannleinen und Heringen. Sturmleinen sind auf Kinderhöhe kaum zu sehen und der häufigste Grund für Stürze auf dem Platz.

Für Kinder: Ein Fahrrad ohne Pedale. Man schiebt sich mit den Füßen an und lernt dabei das Wichtigste am Fahrradfahren: nicht umzufallen.

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