Glamping Glamping bezeichnet Camping in fest aufgebauten, möblierten Unterkünften auf einem Campingplatz – etwa Zelten mit Betten, Holzhütten oder Tipis. Der Gast bringt keine Ausrüstung mit und baut nichts auf, schläft aber weiterhin auf dem Platz und nicht in einem Hotel. Für Familien ohne eigene Ausrüstung ist es der übliche Einstieg ins Camping.
Ausstattung reicht von Bett und Tisch bis zu eigener Küche
Kein Auf- und Abbau, kürzere Anreise und Abreise
Weniger Flexibilität beim Standplatz und höherer Preis je Nacht
Bedeutung in der Praxis
Der praktische Wert liegt weniger im Komfort als im Risiko: Wer nicht weiß, ob die Familie Camping überhaupt mag, kauft für tausend Euro Ausrüstung auf Verdacht – oder mietet einmal. Nach zwei Nächten in einer Hütte wissen alle Beteiligten, woran sie sind.
Die Grenze: Wer Camping wegen des Aufbauens und der Selbstständigkeit mag, findet Glamping schnell zu bequem. Es ersetzt nicht das eigene Zelt, es ist ein anderer Urlaub.
Für Kinder: Das ist ein Zelt, das schon steht, mit richtigen Betten drin.
Alexander Müller gibt Familien.Camp Wissen heraus und schreibt derzeit alle Beiträge des Portals. Er betreibt SEO NW in Bertingen – derselbe Ort, an dem seit 1996 der Familien-Campingplatz liegt. Fachlich kommt er aus der Suchmaschinenoptimierung; was er über Camping, Elbtal und Altmark schreibt, stammt aus der Nachbarschaft und aus Gesprächen mit dem Platzteam.