Nicht parzelliert Ein nicht parzellierter Campingplatz teilt seine Fläche nicht in nummerierte Einzelplätze mit festen Grenzen auf. Gäste stellen sich innerhalb der ausgewiesenen Bereiche selbst hin und wählen Abstand, Sonne und Schatten nach eigenem Bedarf. Das schafft Freiheit und verlangt Rücksicht, weil niemand eine Linie hat, auf die er sich berufen kann.
Kurz-Fakten
Keine nummerierten Standplätze mit fester Größe
Platzwahl nach Ankunft, meist innerhalb ausgewiesener Zonen
Mehr Gestaltungsfreiheit, dafür kein garantierter Abstand zum Nachbarn
Häufig bei Naturplätzen, selten bei großen Ferienanlagen
Bedeutung in der Praxis
Für Familien ist das meist ein Vorteil: Man kann sich zu zweit oder zu dritt zusammenstellen, Kinder haben eine gemeinsame Wiese zwischen den Zelten statt Hecken dazwischen. Der Preis dafür ist, dass niemand garantiert, wie nah der nächste Wohnwagen steht.
Wer früh anreist, hat die bessere Wahl – das ist der unromantische Kern der Sache. Wer Schatten braucht, sollte am Anreisetag nicht erst abends kommen.
Für Kinder: Auf so einem Platz gibt es keine Kästchen. Man sucht sich einen Platz auf der Wiese, so wie beim Picknick.
Alexander Müller gibt Familien.Camp Wissen heraus und schreibt derzeit alle Beiträge des Portals. Er betreibt SEO NW in Bertingen – derselbe Ort, an dem seit 1996 der Familien-Campingplatz liegt. Fachlich kommt er aus der Suchmaschinenoptimierung; was er über Camping, Elbtal und Altmark schreibt, stammt aus der Nachbarschaft und aus Gesprächen mit dem Platzteam.