Kurz-Fakten

  • Wird üblicherweise beim Check-in ausgegeben und gilt für den gesamten Aufenthalt
  • Die Stationen sind über den Platz verteilt und ohne Anmeldung erreichbar
  • Funktioniert unabhängig vom betreuten Animationsprogramm
  • Zielgruppe sind meist Kinder etwa vom Vorschul- bis ins Grundschulalter
  • Kein geschützter Begriff, Umfang und Aufbau unterscheiden sich stark

Bedeutung in der Praxis

Der eigentliche Zweck ist, den Platz für Kinder lesbar zu machen. Ein Campingplatz ist beim Ankommen eine unübersichtliche Fläche. Ein Pass mit Stationen macht daraus eine Landkarte mit Zielen – und nebenbei lernen Kinder in der ersten Stunde, wo Rezeption, Spielplatz, Sanitärgebäude und Wasserstellen liegen.

Beim Familien-Campingplatz Bertingen führt der Pass über fünfundzwanzig Stationen, die Kinder selbstständig ansteuern; für erledigte Aufgaben gibt es eine kleine Belohnung. Das läuft neben dem betreuten Programm der Häuptlinge und ist nicht daran gebunden – auch außerhalb der Programmzeiten funktioniert er.

Was ein Erlebnis-Pass nicht ist: eine Aufsicht. Die Stationen sind so angelegt, dass Kinder sie allein schaffen, aber wie weit ein Kind allein über den Platz geht, entscheiden die Eltern und nicht das Heft.

Für Kinder: Ein Heft mit Aufgaben, die überall auf dem Platz versteckt sind. Wer sie schafft, bekommt am Ende etwas dafür.

Verwandte Begriffe