Elbtal und Biosphärenreservat Mittelelbe – Ausflüge mit Kindern

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Elbtal

Der Campingplatz liegt mitten darin. Die Elbe ist einer der wenigen großen Flüsse Mitteleuropas, der über weite Strecken nicht begradigt wurde – deshalb gibt es hier noch das, was Flüsse eigentlich haben: Altarme, Auwald, Wiesen, die im Frühjahr unter Wasser stehen, und eine Tierwelt, die davon lebt.

Was Kinder hier sehen können

Störche auf den Wiesen, mit etwas Geduld auch Biberspuren am Ufer. Im Auwald wachsen Bäume, die wochenlanges Hochwasser aushalten – das ist der Grund, warum sie so aussehen, wie sie aussehen. Wer mit Kindern unterwegs ist, findet hier den seltenen Fall, dass Naturkunde ohne Museum funktioniert: Man sieht es einfach.

Über den Fluss

Brücken sind selten, Fähren dafür nicht. Eine Elbfähre ist für Kinder oft der Höhepunkt eines Ausflugstags – fünf Minuten Überfahrt, und man war auf einem Schiff. Die Fährzeiten hängen von Wasserstand und Jahreszeit ab; sie stehen deshalb nicht hier, sondern bei den Betreibern.

Hochwasser

Zur Ehrlichkeit gehört: Die Elbe steigt. Nicht jedes Jahr dramatisch, aber regelmäßig. Wer im Frühjahr kommt, sollte damit rechnen, dass Uferwege unter Wasser stehen. Das ist kein Ausnahmezustand, sondern der Normalfall einer Aue – und der Grund, warum es sie noch gibt.

Das Elbtal ist eines von fünf Gebieten, die dieses Portal beschreibt. Wie sie zusammenhängen und warum sich Sachsen-Anhalt für Familiencamping lohnt, steht auf der übergeordneten Seite.