Kurz-Fakten
- Sitzen in Bodennähe: Gräser, Farne, Unterholz – nicht auf Bäumen
- Aktiv etwa ab 7 Grad Bodentemperatur, in milden Jahren ganzjährig
- Entfernen durch gerades Herausziehen dicht an der Haut, ohne Quetschen
- Einstichstelle einige Wochen im Blick behalten
Bedeutung in der Praxis
Auf einem Naturplatz gehören Zecken zum Alltag, und Panik hilft niemandem. Was hilft: abends absuchen, und zwar systematisch – Kniekehlen, Leisten, Haaransatz, hinter den Ohren. Bei Kindern lohnt es sich, daraus eine feste Abendroutine zu machen statt einer Ausnahme, über die diskutiert wird.
Wofür dieses Portal nicht zuständig ist: ob eine Impfung sinnvoll ist, ob eine Rötung behandelt gehört, ob ein Risikogebiet vorliegt. Diese Fragen beantwortet die Hausärztin oder der Kinderarzt, die aktuelle Einschätzung zu Risikogebieten das Robert Koch-Institut.
Für Kinder: Das ist ein winziges Tier, das sich an der Haut festhält. Es tut nicht weh – deshalb muss man abends nachschauen.