Kurz-Fakten

  • Sortiment für den Tagesbedarf, kein Ersatz für den Supermarkt
  • Häufig an die Rezeption angegliedert und an deren Zeiten gebunden
  • Der Brötchenservice läuft meist über den Kiosk und wird am Vortag bestellt
  • Gaskartuschen und Flaschentausch sind ein typischer Bestandteil
  • Als Automatenkiosk ausgeführt, ist er unabhängig von Personal und dadurch früh, spät und außerhalb der Saison verfügbar
  • Preise liegen über dem Supermarktniveau, weil kleine Mengen und kurze Wege bezahlt werden

Bedeutung in der Praxis

Der Kiosk ist ein Ergänzungsladen, und das ist keine Kritik, sondern seine Aufgabe. Er hat das da, was man vergisst oder ausgehen lässt: Milch, Butter, Nudeln, Spülmittel, Zeckenzange, Gaskartusche, Feuerzeug, Eis am Nachmittag. Der Großeinkauf gehört in den Supermarkt im nächsten Ort – wo der liegt, sagt die Rezeption.

Wer plant, dem lohnen zwei Fragen vor der Anreise: Gibt es einen Kiosk, und mit welchen Zeiten? Auf kleinen und naturnahen Plätzen ist er oft nur vormittags und am frühen Abend besetzt, in der Nebensaison teils gar nicht. Das ist besonders für die Anreise am Sonntag relevant, wenn im Ort nichts geöffnet hat.

Eine Variante wird häufiger: der Automatenkiosk. Statt eines besetzten Ladens stehen Automaten für Getränke, Snacks, Eis, Kaffee und teils warme Kleinigkeiten bereit, mit Bargeld und Karte bedienbar. Der Vorteil liegt auf der Hand – er ist verfügbar, wenn niemand da ist, also früh, spät und in der Nebensaison. So löst es der Familien-Campingplatz Bertingen; der Brötchenservice läuft dort weiterhin über die Vorbestellung.

Für Kinder: Der kleine Laden auf dem Platz – dort gibt es morgens die Brötchen und nachmittags das Eis.

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