Kurz-Fakten
- Bettkasten über dem Fahrerhaus, dadurch bis zu sechs oder sieben Schlafplätze möglich
- Höchste Bauform unter den Wohnmobilen, entsprechend höherer Luftwiderstand und Verbrauch
- Höhenbeschränkungen an Schranken, Parkhäusern und in Städten sind zu beachten
- Der Alkoven ist über eine Leiter zugänglich – für kleine Kinder ist eine Absturzsicherung nötig
- Im Wiederverkauf ist die Bauform bei Familien stark nachgefragt, bei Paaren weniger
Bedeutung in der Praxis
Das Alkovenmobil ist die Bauform, die aus Familiensicht am meisten Sinn ergibt. Vier bis sechs feste Schlafplätze, ein Wohnbereich, der nicht jeden Abend zum Bett umgebaut werden muss, und ein separater Schlafplatz für Erwachsene – das ist der ganze Punkt. Wer schon einmal mit müden Kindern eine Sitzgruppe umgebaut hat, kennt den Wert davon.
Die Nachteile sind ebenso klar. Die Höhe ist das Hauptthema: Schranken an Parkplätzen, Zufahrten, Tiefgaragen und mancherorts Ortsdurchfahrten sind nicht für dreieinhalb Meter gebaut. Wer ein Alkovenmobil fährt, gewöhnt sich an, die Höhe zu kennen und Zufahrten vorher anzusehen – und rechnet mit spürbar höherem Verbrauch als bei einem Teilintegrierten.
Für Kinder im Alkoven gehört eine Absturzsicherung dazu, und die Leiter sollte auch nachts sicher stehen. Beides ist bei neueren Fahrzeugen üblich, bei älteren nicht immer.
Für Kinder: Das Bett über dem Fahrerhaus, in das man über eine Leiter klettert. Von oben sieht man beim Aufwachen aus dem Fenster.