Jerichow – romanische Klosterkirche aus Backstein

Das Kloster Jerichow gehört zu den frühesten Backsteinbauten Norddeutschlands. Warum es der Gegenpol zum Magdeburger Dom ist.

Jerichow – romanische Klosterkirche aus Backstein

Das Kloster Jerichow ist eines der wenigen Bauwerke dieser Region, die auch überregional Rang haben – und es ist der beste Ort, um Kindern zu zeigen, was Romanik von Gotik unterscheidet.

Rund gegen spitz

Die Stiftskirche ist romanisch: runde Bögen, dicke Mauern, kleine Fenster, gedrungene Wirkung. Der Magdeburger Dom ist gotisch: spitze Bögen, hohe Fenster, alles zieht nach oben. Wer beides in einem Urlaub sieht – und beides ist von hier aus erreichbar –, braucht keine Erklärung mehr. Das Bild macht den Unterschied.

Dazu kommt das Material: Jerichow ist Backstein, und zwar aus einer Zeit, in der Backstein im nördlichen Deutschland neu war. Es gehört damit zu den frühesten Bauten dieser Art überhaupt und steht am Anfang einer Entwicklung, die später zur Backsteingotik in Tangermünde und Stendal führte.

Musik im Kloster

In der Stiftskirche finden von Mai bis in den Advent regelmäßig Konzerte statt, dazu im Sommer ein Jazzwochenende. Termine stehen bewusst nicht hier, weil sie sich ändern – sie stehen beim Kloster.

Die Anfahrt

Neunundzwanzig Kilometer, aber achtunddreißig Minuten: Auch hier bestimmt die Elbe den Weg. Wer über die Fähre bei Grieben fährt, kommt anders und teils kürzer hin, ist aber vom Fährbetrieb abhängig.

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Klosterkirche Jerichow

Romanische Klosteranlage

Gemessene Fahrstrecke ab dem Campingplatz Bertingen: rund 29 Kilometer, etwa 38 Minuten. Eine der ältesten Backsteinbauten Norddeutschlands und damit gewissermaßen der Anfang jener Bauweise, die später Tangermünde und Stendal prägte. Für Kinder ist …

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